Free Animal e.V.

Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

   

 

Tierschutzhof am Schellenberg e.V. 

Der Verein ist noch recht jung; er besteht seit Mai 2007. Bereits Monate zuvor gab es Gespräche und Abstimmungen unter elf Gleichgesinnten, die eine Möglichkeit suchten, den Tierrechtsgedanken zu verbreiten und gleichzeitig praktischen Tierschutz im Sinne dieses Gedankens zu betreiben. Die Menschen entschlossen sich, einen gemeinnützigen Verein zu gründen und den bisher privat geführten Tier-Schutzhof zu erweitern und vereinsmäßig zu unterhalten und zu versorgen.



Von Anfang an war klar, dass das Schwergewicht der Arbeit auf der Betreuung alter, kranker, missachteter Tiere liegen sollte. Halt das, was üblicherweise mit dem Begriff „Gnadenbrothof“ bezeichnet wird. Aber diese Wortwahl mögen wir nicht, denn ein artgerechtes Leben zu führen, ist ein Recht der Tiere, nicht „Gnade“ von Seiten des Menschen.

Wie fing es mit dem Tier-Schutzhof an? Viele mögen sich fragen: Wie kommt man eigentlich zu einem Tier-Schutzhof? Manchmal ergibt sich so etwas „einfach so“, sofern die Voraussetzungen stimmen. Angefangen hat alles mit Flitschemännchen. Flitschemännchen war, als es aufgenommen wurde, ein kleines, halbtotes Stockentenküken, das die Hofbetreiberin einigen jungen Burschen abgeschwatzt hatte, die es gegen einen Baum werfen wollten. Das Entenkind erholte sich unerwartet schnell, lebte später am Teich auf der heimischen Wiese und brütete im nächsten Frühjahr ein Gelege mit vier Eiern aus. So kamen vor vielen, vielen Jahren die Halb-Wildenten auf das Gelände, deren Nachkommen sich immer noch hier herumtreiben und versorgen lassen. Mal sind es mehr, mal weniger...........

Mehr: http://www.tierschutzhof-am-schellenberg.de

Einige Bewohner des Hofes am Schellenberg heute:


Balou ist ein sehr braver Eselwallach, der die letzten 17 Jahre leider ohne Eselgesellschaft leben musste. Auf einer Pflegestelle der Eselnothilfe konnte er sich zunächst etwas erholen und wurde physisch und psychisch aufgepäppelt. Inzwischen ist er richtig verwöhnt und etwas eifersüchtig. Eselgesellschalft findet er trotzdem toll.

 

Annie kam im Winter 2007. Sie war acht Jahre alt und kannte nur das Tierheim auf Sardinien. Anfangs war sie so ängstlich, dass sie nach draußen getragen werden musste.