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Vereinsaktivitäten

Lebendig 'begraben'

Nachts um 24:30 ging mein Telefon. "Wir brauchen Hilfe! Unter einer Brücke sind Tauben lebendig gefangen, wir müssen was machen. Alleine schaffe ich das nicht".

Erst am nächsten Tag war es möglich, dort nach dem Rechten zu schauen. Mit Seitenschneider und Leiter und anderen Werkzeugen machten wir uns auf den Weg.
Tatsächlich, überall hinter den Gittern und aus den Blechen heraus piepste es.
Erwachsene Tauben flatterten angstvoll hinter den Gittern. Es gab kein Herauskommen mehr. Einige Tauben hatten versucht, sich noch irgendwie durch Rohre und Stangen zu quetschen. Vergeblich, sie sind jämmerlich stecken geblieben und verendet, die vertrockneten Kadaver hingen überall hervor.

Eine Seite der Brücke war nicht schwer zu erklimmen, rauf auf die Leiter und Löcher in die Gitter geschnitten, die ersten Tauben konnten raus. Die andere Seite war mit Blechen bis über das Wasser fest verschraubt und das über die gesamte Länge des Fußweges.
Das mitgebrachte Werkzeug half uns da nicht viel. Ratlosigkeit! Wir hörten nur das verängstigte Piepsen der Jungen. Die rettenden Idee, ein Fahradknochen. Mühsam wurde Schraube für Schraube gelöst und die Bleche heraus gedrückt. Niemand nahm Notiz davon, Jogger fragten noch höflich, ob sie jetzt durchgehen können.
Es gelang uns, alle Bleche zu lösen und die Tauben fliegen zu lassen. 2 Junge verloren dabei ihr Nest, ein Kleines überlebte den Sturz leider nicht, eines konnten wir retten und nahmen es mit. Ein bedrückendes Gefühl und Traurigkeit machte sich breit. Sind diese Tiere denn keine Lebewesen? Stehen Sie nicht unter dem Schutz des Tierschutzgesetzes? Was machen die Menschen da? Was ist überhaupt noch wichtig?

++++

Am Nächsten Tag nachgeschaut, waren alle Bleche wieder fest verschraubt.
Aber wir kommen wieder!!!




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