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Aktuelle Infos über "Endstation Hoffnung" gibt es auch im Blog:
http://endstationhoffnung.blogsport.de/
Endstation Hoffnung ist ebenso wie die anderen Free Animal Lebenshöfe kein Gnadenhof. Es ist viel mehr ein Ort für die chancenlosen, ungewollten sog. Haus- und Nutztiere für alte, kranke und/oder behinderte Hunde, für die, die keinen Platz in der Gesellschaft haben, weil sie anders sind. Es ist ein Ort, an dem Tiere, oft nach einem Leben voller Lieblosigkeit und Entbehrung, dennoch in Frieden gehen können…zumindest ist das mein Wunsch. Hier darf jeder sein wie er ist, ohne irgendwelchen menschlichen Ansprüchen genügen zu müssen.
Angefangen hat es mit meinem allerersten Hund, der blind und alt war und im Tierheim saß. Seitdem bewegt mich das Schicksal dieser abgeschobenen Hunde zutiefst und ich möchte vor allem alten Handicap-Hunden einen schönen Lebensabend bereiten. Ich würde die Erlebnisse und Erfahrungen, die mir diese Tiere zugute kommen lassen um nichts auf der Welt missen wollen.
Vorwiegend leben bei mir Auslandshunde, weil diese meist unter unwürdigsten Bedingungen leben. Mit der Zeit kam hier und da eine Katze dazu, es sind alles Freigänger. Da ich mit den Tieren in einem großen Haus auf dem Land lebe und keine Stallungen habe, kann ich keine sog. Großtiere bzw. ehemalige Nutztiere aufnehmen.
Dafür liegen mir die „Kleinen“ umso mehr am Herzen: Meerschweinchen und Kaninchen finden bei mir ein neues, artgerechtes Zuhause. Oft sind sie nichts weiter als lästig gewordenes, Kosten und Dreck verursachendes Kinderspielzeug…angeschafft und dann mehr schlecht als recht in kleinen Käfigen, oft sogar noch in Einzelhaft, eingesperrt verdammt zu einem Leben, das so gar nicht ihren Bedürfnissen gerecht wird. Im Sommer leben die Meerschweinchen in einem 16qm großen Außengehege, im Winter sind sie drinnen. Da ich keine sog. Nutztiere habe, falle ich im Gegensatz zu den anderen Free Animal Höfen etwas aus der Reihe - dabei ist das Leid, das sog. Haustieren angetan wird genauso grenzenlos. Diese Tiere leiden oft im Verborgenen, sterben im Tierheim oder werden noch nicht einmal eingeschläfert, sondern verrecken im Ausland auf elendige Art. Haustiere sind in unserer Gesellschaft oft nur ein Wegwerfprodukt. Sie gelten nicht als Individuen mit Rechten. Dagegen setze ich mich ein, deshalb gibt es „Endstation Hoffnung“.
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