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Seit 10 Jahren hilft Sigrid als Privatperson Katzen im Norden von Lanzarote. Die Situation dort ist unvorstellbar. Hauptsächlich muss sie sich um Katzenbabys kümmern, die keine Mutter mehr haben. Sie kommen aus dem Müll, von der Straße und aus Hotelanlagen. Sie werden ausgesetzt, weggeschmissen oder einfach bei den Tierärzten zum Töten abgegeben.

Viele dieser Katzenbabys müssen mit der Flasche groß gezogen werden.
Da es sich um Straßenkatzen handelt, will niemand die Verantwortung, geschweige denn Kosten übernehmen. Viele Tiere werden durch Autos schwer verletzt, gebrochene Beine, Kiefer oder Beckenbrüche sind an der Tagesordnung. Falls sie dann doch noch irgendwie zum Tierarzt gebracht werden, kommen sie danach meistens zu Sigrid.
Auch zurück gelassene Hauskatzen, von Menschen, die die Insel verlassen, sind ein großes Problem. Sie sind irgendwie an die Menschen gewöhnt, werden dann von heute auf morgen zurück gelassen. Mit viel Glück melden sich Nachbarn und bitten um Hilfe.

Das Hauptanliegen ist, die Tiere zu kastrieren, um dem immer schlimmer werdenden Katzenelend ein wenig entgegen zu setzen. Die Kosten sind enorm und manches Mal nicht aufzubringen.
Oft bleiben die „Sorgenkinder“ bei Sigrid, und es sind viele; chronisch Kranke, blinde Katzen, Drei-Beiner oder auch viele mit Herzfehlern. Da ist Sigrids kleiner Lebenshof. Ein neues Freigehege ist in Planung, jede auch noch so kleine Spende ist willkommen, für die nötigen Operationen, Spielzeug oder auch um Kratzbäume zu reparieren.
Auch Spenden wie Flohmittel, Entwurmung, Aufbaumittel und Antibiotikum werden gerne genommen. Es fehlt eigentlich an Allem.

Nebenbei versorgt Sigrid noch 6 Futterstellen, an der Strasse und in Hotels. Mit viel Glück klappt auch hin und wieder eine Vermittlung in ein neues Zuhause. Die Vermittlung erfolgt über Pflegestellen in Deutschland. Die Tiere sind kastriert, auf Leukose und Katzenaids getestet und geimpft.
Trotz der Vielzahl Tiere, die im Moment bei Sigrid leben, verstehen sie sich alle gut und es gibt keine Zankereien.
Wenn jemand helfen möchte, Kontakt bitte über Free Animal e.V.
Leon

Leon lag mit einem komplizieren Beinbruch von einem Auto angefahren auf der Straße vor einer Hotelanlage. Er wurde erst gegen 22:00 Uhr gefunden. Die Operation hat er gut überstanden, ein Bein ist wieder voll belastbar, das andere Vorderbein blieb gelähmt. Leon konnte Leon nicht wieder aussetzt werden, so blieb er bei Sigrid.
Babys und Körbchen

Die Babys wurden in den Müll geworfen und ernährten sich auch eine Weile davon.
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