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Stellichte

Unsere Tiere

Wellensittiche Spatz, Tim und Tom

Ende September 2008 bekamen wir aus einer Zoohandlung drei Wellensittiche, deren Zustand schwer in Worte zu kleiden ist. Ihre Schnäbel waren völlig verwachsen, kreuzten sich bei dem einen, bei dem anderen drückte der untere Schnabel den oberen nach außen. Beide konnten die Schnäbel gar nicht mehr richtig schließen. Ihre Füße waren völlig mit Kalk überwuchert und wie vertrocknet, bei dem Mädchen war der Ring eingewachsen und der Fuß schon ganz schwarz. Sie saßen in einem Käfig, dessen Boden ebenfalls aus Draht bestand, damit er leichter zu reinigen ist (trotzdem war er völlig verdreckt) und die Futterschalen, zwei an der Zahl, hingen so, dass die Vögel von einer der zwei einzigen trockenen Stangen im Käfig, geradewegs in die Futterschale machen mussten. In den Schalen befand sich mehr Kot als Futter, das gerade Mal den Boden bedeckte. Die armen verkrüppelten Tiere konnten also nur verschmutztes (und in ihrem Zustand so oder so nur sehr schwer) Futter zu sich nehmen. Das Wasser befand sich in einem winzigen Röhrchen, das am Käfig hing.

Nach täglicher intensiver Versorgung mit Medizin und alle paar Tage mit der Zange, um di Schnabelform zu richten, geht es ihnen wieder so gut, dass sie bereits mit den anderen in der Voliere fliegen und leben. Das Mädchen kann sogar ihren Fuß wieder ein wenig bewegen.

Zauberkessel

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